Besenreiser

Besenreiser sind sichtbare, netz- oder fächerförmig angeordnete, kleine, rote und blaue Äderchen oder sogenannte Mini-Krampfadern, die häufig an den Beinen auftreten. Sie sind Ausdruck einer meistens genetisch angeborenen Bindegewebsschwäche. Beinahe jede zweite bis dritte Frau „leidet“ unter Besenreisern. Gelegentlich verursachen sie aber auch örtliche Schmerzen. Besenreiser erscheinen über die Jahre oder innerhalb von Monaten wie zum Beispiel in der Pubertät, während der Schwangerschaft oder mit zunehmendem Alter.

Besenreiser sind eigentlich harmlos, viele Betroffene empfinden sie jedoch als kosmetisch störend. Sie stellen im Gegensatz zu Krampfadern keine Gefahr einer Thrombose dar und sind völlig ungefährlich. Eine Behandlung wird stets aus persönlich-ästhetischem „Leidensdruck“ heraus erforderlich.

Vor jeder geplanten Verödung sollte eine gründliche Venenuntersuchung erfolgen um größere zugrundeliegende Venen auszuschließen. Ansonsten wäre die Verödung nicht sinnvoll und die Besenreiser kämen rasch wieder zum Vorschein.

 

Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ).

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