Dr. med. Engin Usta

Ihr Gefäßspezialist in der Region

- Besenreiser FAQ -

Besenreiser

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Bei der Verödung handelt es sich um ein bewährtes Verfahren. Dabei wird eine spezielle Injektionslösung in die Vene gespritzt. Diese löst in der Innenwand der kleinen Krampfader eine Entzündung aus, die zum Verkleben und damit zu ihrem Verschluss führt. Bei ausgeprägteren Besenreisern erweist es sich als vorteilhaft das Verödungspräparat in Form eines feinen Schaums zu spritzen (Mikroschaumverödung). Nach der Behandlung werden die entzündeten Venenwände mit einem Druckverband (Kompression) verklebt. Je konsequenter dieser in den ersten 24 Stunden getragen wird, desto besser sind die Resultate. Grundsätzlich gilt bei der Verödung, dass die Patienten geduldig sein müssen. Kosmetisch einwandfreie Ergebnisse sind in der Regel erst nach ca. 2-3 Monaten zu erwarten. Der Körper benötigt diese Zeit für den vollständigen Abbau der verödeten Venen.

Die Sklerosierung wird ambulant durchgeführt und nach der Behandlung ist man sofort arbeitsfähig und normal belastbar. Bei der fast vollkommen schmerzlosen Sklerosierung ist keine Narkose und keine örtliche Betäubung notwendig.

In der Regel gibt es keine Begrenzung, natürlich muss immer aktuell entschieden werden, ob es medizinische Einwände gegen eine kosmetische Behandlung gibt.

Grundsätzlich besteht keine Arbeitsunfähigkeit. Nach der Verödung sollten die behandelten Areale für mindestens 3 Wochen nicht der direkten Sonnenbestrahlung oder Solarium ausgesetzt werden. Im Anschluss an die Behandlung sind die Kompressionsstrümpfe für die ersten 24 Stunden unbedingt zu tragen. Danach sollten sie für weitere 2 Tage nur tagsüber getragen werden.Nach der Behandlung dürfen und sollen Sie sich viel bewegen und möglichst wenig sitzen und stehen. Auch Sport ist erlaubt. Sie sollten jedoch Sportarten meiden, die eine Erhöhung des Druckes im Venensystem verursachen wie z.B. Gewichte heben.

Die Verödung von Besenreisern ist ein Routineeingriff, der trotz größter Sorgfalt vereinzelt zu Komplikationen führen kann.Zu erwähnen wären Hautveränderungen wie Rötungen, Bläschen (ähnlich einem Sonnenbrand), aber auch Verhärtungen oder dunkelbräunliche Verfärbungen (Hyperpigmentierung) die sich allmählich zurückbilden können. Weiter sind Entzündungen, eventuell Eiterung an der Einstichstelle möglich. Die Bildung von Blutgerinnseln in verödeten Gefäßen ist meistens harmlos.Auch in den Händen von geübten und erfahrenen Phlebologen treten in weniger als einem Prozent nach Verödungen kleine Hautnekrosen auf, welche narbig abheilen. Dies entsteht wenn das Verödungsmittel in das benachbarte Gewebe übertritt. Selten sind außerdem Überempfindlichkeitsreaktionen auf das Verödungsmittel. Das Sogenannte „Matting“ kommt durch nicht verschlossene feinste Gefäße am äußeren Rand nach der erfolgreichen Verödung der vorgeschalteten Nährvenen zum Vorschein. In solchen Fällen schafft die Nachverödung Abhilfe, ansonsten verschwinden Mattings aber auch ohne weitere Therapie während Monaten. Besenreiser können wiederkehren. Lokale Blutergüsse bilden sich in der Regel in zwei bis drei Wochen zurück.

In den meisten Fällen führen erst die zweite oder dritte Sitzung zum gewünschten Ergebnis. Ob diese wiederholten Sitzungen erfolgen oder nicht, entscheiden Sie selbst. Ausserdem ist pro Behandlungseinheit nur eine bestimmte Menge des Verödungsmedikamentes verabreichbar.

Bevor die Behandlung erfolgt, werden Sie über die Behandlung schriftlich aufgeklärt. Dazu gehören selbstverständlich auch die zu erwartenden Kosten, die genau festgelegt werden.

Nach der Verödung werden die behandelten Besenreiser vorübergehend vermehrt sichtbar. Dies kommt durch Bildung kleiner, ungefährlicher Blutgerinnsel in den verödeten Gefäßen zustande. Nach ca. 1-2 Wochen können die Blutgerinnsel in den prominenten verödeten Besenreisern mit Mikrokanülen abpunktiert werden, ansonsten vollzieht sich der Abbau auf natürlichem Wege über die nächsten Wochen.

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